Rechtsschutzversicherung Test
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Rechtsschutzversicherung Test und Vergleich

Ohne Rechtsschutzversicherung müssen Verbraucher bei einem Rechtsstreit sämtliche Gerichts- und Anwaltskosten selbst bezahlen – zuzüglich eventueller Kosten für Gutachten. Erfahren Sie auf dieser Website, welche Tarife im Rechtsschutzversicherungs-Vergleich besonders gut abschneiden, welche Tarife zumindest einen guten Basis-Schutz bieten und bei welchen Versicherungsgesellschaften eine besonders reibungslose Kostenübernahme zu erwarten ist.

Rechtsschutzversicherung auf einen Blick

Rechtsschutzversicherung Test 2018 / 2019

Mit einer leistungsstarken Rechtsschutzversicherung begegnen Versicherungsnehmer ihrer Gegenseite auf Augenhöhe – ganz gleich, wie es um den eigenen Geldbeutel bestellt ist. Welche Tarife tatsächlich im Notfall weiterhelfen, hat zuletzt die Ratingagentur Franke und Bornberg überprüft (im Auftrag vom Handelsblatt – März 2018).

Der Test – Rechtsschutzversicherung im Vergleich

Zusätzlich zu den “klassischen” Rechtsbereichen Privat, Beruf und Verkehr haben die Prüfer das Mietrecht unter die Lupe genommen. Ermittelt wurden die besten Tarife für Familien sowie die besten Tarife für Singles.

Single-Tarife

Um die beste Rechtsschutzversicherung für Singles zu finden, haben die Tester einen kinderlosen, ledigen Arbeitnehmer aus Hannover als Modellkunden gewählt.

Die beste Rechtsschutzversicherung für diesen Single kommt von der WGV-Versicherung. Der WGV-Tarif “Optimal” erhielt als einziger im Test die volle Punktzahl und ist für einen Jahresbeitrag von 265,50 Euro zu haben. Es folgen die Tarife der Concordia (Tarif “Sorglos für Privatkunden” – 258 Euro) und der Arag (“Aktiv Rechtsschutz Komfort” – 301,92 Euro).

Gesellschaft Tarif F&B-Rating Jahresbeitrag Punkte Urteil
WGV Optimal FFF 265,50 Euro 100 sehr gut
Concordia Sorglos für Privatkunden FFF 258,00 Euro 94 sehr gut
Arag Aktiv-Rechtsschutz Komfort FFF 301,92 Euro 94 sehr gut
Auxilia RSV inkl. KRAFTFAHRERSCH. FFF 306,00 Euro 94 sehr gut

(Anmerkung: Die Selbstbeteiligung (SB) wurde mit 150 Euro festgelegt, ausgenommen des Concordia-Tarifs, bei dem 300 Euro SB gewählt wurden.)

Familien-Tarife

Die Mehrkosten der Familientarife fallen eher gering aus. Deswegen lohnt es sich für Versicherungsnehmer, den Versicherungsschutz auf die gesamte Familie auszuweiten, so die Tester.

Der Musterkunde für die Familien-Rechtsschutzversicherung ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist ebenfalls ein Angestellter mit einer Vollzeitstelle.

Auch hier schneidet die WGV-Versicherung mit ihrem Tarif “Optimal” abermals mit voller Punktzahl am besten ab. Der Jahresbeitrag beträgt für die gesamte Familie 304 Euro. Auf Platz zwei und drei folgen die Auxilia (Tarif “Rechtsschutz inkl. Kraftfahrerschutz e. V. Automobilclub” für 325 Euro Jahresbeitrag) und abermals die Concordia (“Sorglos für Privatkunden” – 258 Euro).

Gesellschaft Tarif F&B-Rating Jahresbeitrag Punkte Urteil
WGV Optimal FFF 304,00 Euro 100 sehr gut
Auxilia RSV inkl. KRAFTFAHRERSCH. FFF 325,00 Euro 97 sehr gut
Concordia Sorglos für Privatkunden FFF 258,00 Euro 94 sehr gut
Arag Aktiv-Rechtsschutz Komfort FFF 355,18 Euro 94 sehr gut

(Anmerkung: Die Selbstbeteiligung (SB) wurde mit 150 Euro festgelegt, ausgenommen des Concordia-Tarifs, bei dem 300 Euro SB gewählt wurden.)

Vergleichen Sie jetzt mit unserem Tarifrechner aktuelle Angebote und schließen direkt eine Rechtsschutzversicherung ab! Beachten Sie, dass bei fast sämtlichen Tarifen eine 3-monatige Wartezeit gilt.

Test-Archiv: Rechtsschutzversicherung im Fairness-Test 2017

ServiceValue hat bereits zum dritten Mal in Folge die Kunden von Rechtsschutzversicherungen befragt, ob sie sich bei ihrem Anbieter gut aufgehoben fühlen. Für die online durchgeführte Kundenbefragung kooperierte das Unternehmen mit der Fachzeitschrift Focus-Money (Quelle).
Anfang September 2017 wurden die Ergebnisse veröffentlicht. An der Umfrage nahmen mehr als 1.500 Versicherungskunden teil. Der Fokus der Umfrage lag auf der Fairness des Versicherers in den Bereichen Tarifleistung, Kundenberatung, Kundenservice, Kundenkommunikation und Preis-Leistungs-Verhältnis.
Insgesamt wurden acht von 12 Versicherern als überdurchnittlich fair eingeschätzt.
Von den acht Anbietern, die insgesamt als sehr gut beurteilt werden, schafften es allerdings nur vier in allen Bereichen mit Top-Bewertungen zu überzeugen.

Das sind die fairsten Anbieter laut Rechtsschutzversicherung Test von Service-Value:

Franke und Bornberg bewertet Rechtsschutzversicherung 2017

Die unabhängige Ratingagentur Franke und Bornberg hat 2017 zum ersten Mal die Rechtsschutzversicherung bewertet. Als Bewertungsgrundlage nutzen die Experten von Franke und Bornberg stets nur rechtlich verbindliche Daten, wie die Versicherungsbedingungen der einzelnen Tarife. Das Testergebnis ist unterteilt nach den zwei Kundengruppen Familien und Singles. Diese Unterteilung ist sinnvoll, da für Familien zum Teil andere Rechtsschutzbereiche wichtig sind als für einen Single.
Im Rechtsschutzversicherung Vergleich wurden nur Tarife bewertet, die die vier Rechtsschutzgebiete Privat, Beruf, Verkehr sowie Wohnungs- und Gebäuderechtsschutz abdecken (Quelle).

Das Ergebnis des Rechtsschutz­versicherung Test von Franke und Bornberg

Von den mehr als 140 geprüften Tarifvarianten erhalten rund ein Drittel das Qualitätsurteil hervorragend (FFF). Allerdings bieten meist nicht alle Tarife eines Versicherers hervorragende Leistungen, deshalb ersetzt ein Testergebnis nicht den individuellen Vergleich.

Folgende fünf Anbieter haben sowohl für Singles, als auch für Familien mindestens zwei Top-Tarife im Portfolio:

Insgesamt liegt das Leistungsniveau der Rechtsschutzversicherungen sehr hoch. Der Umfang der Leistungen wird zudem laufend verbessert und ausgebaut. So bieten inzwischen fast alle Versicherer auch Online-Beratungsmöglichkeiten an. Auch Mediationsverfahren gehören inzwischen zu den Standardleistungen.

Mediation und Rechtsschutz

Die Mediation wird immer häufiger bei Rechtsstreitigkeiten eingesetzt. Ziel einer Mediation ist die außergerichtliche Einigung zwischen den Konfliktparteien zu erreichen. Da die Erfolgsbilanz sehr gut und eine außergerichtliche Einigung kostengünstiger ist als ein Gerichtsprozess, liegt eine Einigung durch eine Mediation auch im Interesse der Rechtsschutzversicherer. Mit der Aufnahme der Mediation in die Rechtsschutz Leistungen haben letztlich beide Parteien gewonnen.

Rechtsschutzversicherung Leistungen

Die Leistungen, die eine Rechtsschutzversicherung übernimmt, hängen unter anderem mit dem Lebensbereich zusammen, den die Rechtsschutzversicherung abdecken soll. Ganz allgemein sollte eine Rechtsschutzversicherung jedoch mindestens folgende Kosten decken:

  • Anwaltskosten
  • Gerichtskosten
  • Kosten für Zeugen und Sachverständige
  • Erstattungspflichtige Kosten der Gegenseite
  • Kautionsstellung bei Strafsachen
  • Gebühren der gegnerischen Seite, bei verlorenem Prozess

Versicherungsschutz weltweit

Grundsätzlich zahlen die Rechtsschutzversicherer auch beim Aufenthalt im Ausland. Das gilt sowohl für einen kurzfristigen Urlaub als auch bei einem lang andauernden Aufenthalt auf Grund beruflicher Gründe. Im Test der Stiftung Warentest spielt der weltweite Versicherungsschutz jedoch keine Rolle für die Endbewertung. Wichtiger als für Privatpersonen ist dieser globale Schutz jedoch für Selbstständige, die international tätig sind.

Achtung bei Ausschlüssen

Versicherungsunternehmen arbeiten gern mit Leistungsausschlüssen. Diese sind in den Versicherungsbedingungen genau geregelt. Trotzdem sind Versicherte häufig negativ überrascht, wenn ihr Anbieter die Leistung verweigert. Welche Leistungen ein Versicherer im Einzelnen vom Versicherungsschutz ausschließt, ist sehr unterschiedlich. Im folgenden eine Übersicht mit Beispielen, die meistens vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind:

  • Vorsätzliche Straftaten
  • Streitigkeiten mit der eigenen Rechtsschutzversicherung
  • Klagen vor dem Verfassungsgericht und vor internationalen Gerichtshöfen
  • Baumaßnahmen

Neben den erwähnten Ausschlüssen legen die Versicherungsunternehmen häufig noch andere Rechtsfälle fest, für die sie ihre Leistungspflicht aufheben.

Absicherungsbereiche in der Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung ist meist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut und kann dementsprechend individuell an die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers angepasst werden.

Die vier wichtigsten Rechtsschutzbereiche

Es gibt viele Bereiche in denen es zu Rechtsstreitigkeiten kommen kann. Nicht alles sichert die Versicherung ab, wie die Ausschlüsse zeigen. Die wichtigsten Lebensbereiche können jedoch durch die Rechtsschutzversicherung geschützt werden.

Privatrechtsschutz

Ist dieser Baustein abgedeckt, übernimmt die Versicherung die Kosten, wenn es im Privatleben zum Rechtsfall kommt.
Dazu gehören:

  • Schadensersatzansprüche
  • Ordnungswidrigkeiten
  • Steuer- und Vertragsrecht

Arbeits- bzw. Berufsrechtsschutz

Der Arbeitsrechtsschutz leistet, wenn es zu Streitigkeiten im beruflichen Umfeld kommt. Ein typischer Leistungsfall ist die Anfechtung einer Kündigung. Der Arbeitsrechtsschutz kann nur in Verbindung mit einem Privatrechtsschutz abgeschlossen werden.

Mietrechtsschutz

Der Wohn- bzw. Mietrechtsschutz gilt nur für gemietete bzw. selbstgenutzes Wohneigentum. Der Wohnrechtsschutz kann nur in Verbindung mit dem Privatrechtsschutz abgeschlossen werden. Typische Leistungsfälle sind Einspruch gegen eine Mieterhöhung oder auch Streitigkeiten mit Nachbarn.

Verkehrsrechtsschutz

Der Verkehrsrechtsschutz kann wahlweise für nur ein bestimmtes Fahrzeug oder für alle Familienmitglieder und deren Fahrzeuge abgeschlossen werden. Wird ein bestimmtes Fahrzeug abgesichert, ist der Versicherungsnehmer als Eigentümer und Fahrer des Wagens versichert, sowie als Fahrer von anderen Fahrzeugen (z.B. Mietfahrzeuge).
Wählt man die Familienvariante, sind alle Fahrzeuge der Familie sowie alle versicherten Familienmitglieder als Verkehrsteilnehmer über die Rechtsschutzversicherung abgesichert.

Vermieterrechtsschutz

Wer Immobilien besitzt und vermietet kann sich mit einem Vermieterrechtsschutz gegen Streitigkeiten mit den Mietern absichern. Auch bei Räumungsklagen und der Einforderung ausstehender Mietzahlungen hilft der Vermieterrechtsschutz.

Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit möglich?

Die übliche Wartezeit in der Rechtsschutzversicherung beträgt drei Monate. allerdings variiert die Länge der Wartezeit je nach Rechtsschutzgebiet. Im Bereich Scheidungsrechtsschutz gilt sogar eine Wartezeit von drei Jahren.
Andererseits gibt es auch Rechtsbereiche in der Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit. Dazu zählen unter anderem der Steuerrechtsschutz, der Opferrechtsschutz und der Rechtsschutz bei Ordnungswidrigkeiten.

Rechtsschutzversicherung Kosten

Die Rechtsschutzversicherung Kosten sind im Vergleich zu den Kosten eines Rechtsstreites marginal. Umfragen zeigen, dass viele Menschen die Kosten, die mit einem Gerichtsprozess einhergehen völlig unterschätzen. Hinzu kommt, dass man die Höhe der Beiträge selbst beeinflussen kann. Denn wie teuer eine Rechtsschutzversicherung am Ende ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Familienstand
  • berufliche Situation
  • Tarif
  • Rechtsschutz-Gebiete
  • Selbstbeteiligung
  • Zahlweise

So beeinflussen Sie die Beitragshöhe

Abgesehen vom Familienstand und der beruflichen Situation können Sie als Versicherungsnehmer alle beitragsbeeinflussende Umstände anpassen. Über die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung lässt sich Beitragshöhe stark reduzieren. Bereits eine Selbstbeteiligung von 150 bis 200 Euro senkt die Beitrag erheblich. 
Die Selbstbeteiligung wird pro Rechtsfall fällig.

Eine weitere einfache Möglichkeiten die Prämie zu senken, ist der Turnus in dem man die Versicherungsbeiträge überweist. Bei jährlicher Zahlweise gewähren die meisten Versicherungsunternehmen einen Rabatt. Dieser beträgt zum Teil bis zu 7 Prozent.

Natürlich beeinflusst auch die Wahl des Tarifes die Höhe der zu zahlenden Beiträge. Um nicht mehr zu zahlen als nötig, sollte ein Rechtsschutzversicherung Vergleich durchgeführt werden. Denn die Rechtsschutzversicherer bieten meist in verschiedene Preiskategorien an.

Drei Preisklassen in der Rechtsschutzversicherung

Viele Versicherungsunternehmen bieten ihre Rechtsschutzversicherung in verschiedenen Preis-Leistungs-Klassen an.

Basis-Tarife bieten nur nur eine grundlegenden Schutz und leisten meist erst, wenn der Fall vor Gericht geht. Alle Leistungen, die vorher anfallen, muss der Versicherte selbst zahlen.

Komfort-Tarife stehen für meist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und können durch das Zusammenstellen der Rechtsschutzbausteine individuell an den Bedarf angepasst werden.

Premium-Tarife bieten, wie der Name schon sagt, die umfangreichsten Leistungen. Allerdings werden hier auch die höchsten Kosten fällig. Wer die Kosten gering halten möchte, sollte genau abwägen, ob ein Premium-Tarif notwendig ist.

Kombipakete laut Stiftung Warentest günstiger

Durch die vielen unterschiedlichen Rechtsbereiche lässt sich eine Rechtsschutzversicherung auch in vielen verschiedenen Varianten abschließen. Grundsätzlich lohnt sich laut Rechtsschutzversicherung Test der Stiftung Warentest immer ein Kombiangebot. Das heißt, Privatrechtsschutz in Verbindung mit anderen Bereichen wie Miet- oder Verkehrsrechtsschutz. Schließt man die Versicherungen einzeln ab, werden die Kosten deutlich höher.

Rechtsschutzversicherung Anbieter im Vergleich

Die Rechtsschutzversicherung wird von vielen Versicherungsunternehmen angeboten. Neben den großen Versicherungskonzernen gibt es auch auf das Thema spezialisierte Rechtsschutzversicherung Anbieter. Gerade solche Spezialversicherer decken zum Teil Rechtsschutzbereiche ab, die andere Unternehmen meiden. So bietet die ARAG Rechtsschutzversicherung beispielsweise die Möglichkeit, einen Ehe-Rechtsschutz bzw. einen Rechtsschutz bei Scheidung in die Versicherung zu integrieren. Auch im Bereich Erb-Rechtsschutz bieten die meisten Versicherer nur Beratungsleistungen an.

Welcher Anbieter der passende für Ihre Bedürfnisse ist, lässt sich am besten mit einem Rechtsschutzversicherung Vergleich ermitteln. Kontaktieren Sie uns auch gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Ältere Testergebnisse – immer noch aussagekräftig

Rechtsschutztarife im DISQ-Test 2015

Kombi-Produkte enthalten verschiedene Leistungsbausteine. Im Rechtsschutz-Bereich sind das vor allem Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz. Diese wurden vom Deutschen Institut für Servicequalität im Auftrag des Fernsehsenders n-tv getestet. Die Ergebnisse veröffentlichte das Testinstitut am 02. Juni 2015.

Der Test deckt ein zum Teil enormes Sparpotenzial auf: Laut Ergebnis ist bei einem Kombiprodukt, dass die Bereiche Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz abdeckt und einen Selbstbehalt von 150 Euro beinhaltet eine Ersparnis von bis zu 158 Euro pro Jahr möglich. Bei Produkten ohne Selbstbehalt könnten sogar bis zu 212 Euro jährlich gespart werden.

Auf die Leistungen achten

Allerdings ist es gerade bei solchen Kombiversicherungen wichtig, die Leistungen in den einzelnen Bereichen nicht aus dem Auge zu verlieren. Die Police sollte mindestens folgende Punkte abdecken:

  • Freie Anwaltswahl
  • unbegrenzte Deckungssummen
  • keine Wartezeit im Verkehrsrechtsschutz
  • Schutz bei außergerichtlichem Streit mit Ämtern und Behörden

Zu den besten Anbietern laut Test gehören unter anderen:

  • ARAG
  • Auxilia
  • Rechtsschutz Union
  • WGV
  • Örag

Rechtsschutzversicherung Test 2015: Finanztest kürt die besten Tarife

Laut Finanztest empfehlen sich 22 Rechtschutzversicherungs-Tarife für 2015, der günstigste kostet 222 Euro pro Jahr. Die Rechtsschutzversicherungen der Allrecht/Deurag und D.A.S.  schneiden im Test am besten ab – sie sind auch alle 3 in unserem Vergleichsrechner enthalten.

Nachdem ÖKO-TEST im Januar 2014 (der letzte aktuelle Test) einen Rechtsschutzversicherung-Test durchgeführt hat, folgte zum Ende des Jahres die neue Untersuchung der Zeitschrift Finanztest. Im Gegensatz zu den Experten von ÖKO-TEST konnten die Tester von Stiftung Warentest kein Tarif mit einem „sehr gut“ überzeugen. 22 Rechtsschutzversicherungen erhielten jedoch die Bewertung „gut“.
Insgesamt hat Finanztest 55 Angebote für Arbeits-, Verkehrs- und Privatrechtsschutz untersucht, hierbei erhielten folgende Anbieter die beste Bewertung:

  • Allrecht/Deurag („Privat“)
  • DAS („Premium“)
  • Arag (Aktiv Premium) und
  • HDI/Roland (Basis + RisikoPlus + Rundum Sorglos)

Die beiden am besten bewerteten Tarife der Allrecht/ Deurag und der DAS-Versicherung kosten ca. 284 Euro beziehungsweise 366 Euro im Jahr. Bei der Allrecht/Deurag handelt es sich um einen Privattarif, bei DAS konnte der Premiumtarif überzeugen. Nutzen Sie gern unseren Vergleichsrechner, um den idealen Tarif zu finden.

Zusammenfassung: Ökotest-Ergebnisse vom Januar 2014

Insgesamt wurden 68 Rechtsschutz Tarife von der Zeitschrift ÖKO-TEST untersucht. Der Fokus wurde hierbei auf Familien und Tarife gelegt, die Miet-, Berufs-, Privat- und Verkehrsrechtsschutz verbinden.

Als Testsieger konnten sich:

  • Degenia
  • Roland
  • und Rechtsschutz-Union

durchsetzen.

Der Test machte noch einmal deutlich, dass ein Rechtsschutzversicherungs-Vergleich aktueller Tarife von entscheidender Bedeutung ist, um den idealen Tarif ausfindig zu machen. Nicht nur die Leistungen, sondern auch die Preise der Tarife variieren teilweise enorm. Preise können sich hierbei monatlich ändern.

Die günstigsten Angebote bieten weiterhin die Auxilia, die DMB, die ARAG und die DEVK. Je nach Zusatzoptionen (Beruf, Verkehr, Wohnen) variieren hier die Preise. Die besten Leistungen der Preisführer im Test bieten hierbei die Auxilia und die ARAG.

Rechtsschutzversicherung im Test von Stiftung Warentest 2012

Anfang 2012 hat die Stiftung Warentest insgesamt 54 Rechtsschutzversicherungen einer genaueren Prüfung unterzogen. Im Rechtsschutzversicherung Test am besten abgeschnitten haben dabei, je nach Kundenwunsch, mehrere Versicherer. Etwas teurer, dafür aber den mit Abstand besten Leistungsumfang bietet die DEURAG. Auch unsere Kunden bewerten diesen Anbieter am besten. Eine der wenigen Bewertungen im Bereich von 5 Sternen ging an sie. Gerade bei der Rechtsschutzversicherung sollte man nicht am falschen Ende sparen, weil es sich im Falle von Rechtsstreitigkeiten am Ende immer auszahlt, auf den Preis-Leistungs-Testsieger zu setzen.

Rechtsschutzversicherung im Leistungstest

Wichtiger als der Preis für die Tarife sind die Leistungen der Rechtsschutz. Beim persönlichen Vergleich sollte hier der Fokus auf der Wahl der individuell am besten passenden Versicherer liegen. Die Versicherten können laut Finanztest bei einem guten Tarif mit folgenden Leistungen rechnen:

  • Telefonische Beratung in allen Rechtsgebieten und in unbegrenzter Höhe
  • Sozial- und Steuerrechtsschutz schon beim Widerspruch
  • Keine Selbstbeteiligung nach Beratung durch den Anwalt
  • Kosten im Tarif Premium für Privatrechtsschutz, Berufsrechtsschutz und Verkehrsrechtsschutz betragen im Jahr ca. 300 Euro
  • Kombination für Mietrechtsschutz ist ebenfalls möglich
  • Die Kosten für den zusätzlichen Mietrechtsschutz betragen nicht mehr als 51 Euro im Jahr

Gute Rechtsschutzversicherungen laut Finanztest

Laut Finanztest zahlen gute Rechtsschutzversicherungen nicht erst dann, wenn die Streitigkeiten vor dem Gericht enden, sondern bereits beim Verfassen eines Widerspruchs. Die im Test mit „befriedigend“ bewerteten Versicherer zahlen in diesen Fällen üblicherweise nicht. Einige mit „befriedigend“ bewertete Policen bieten nicht einmal eine telefonische Beratung zu allen Rechtsgebieten. Im Vergleich zum Testsieger liegen dabei auch die Beiträge auf demselben Niveau.

Rechtsschutzversicherung kündigen

Eine Rechtsschutzversicherung kann meist jährlich gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt im Regelfall einen Monat. Möchte man die Rechtsschutzversicherung kündigen, plant jedoch sich im Anschluss bei einem anderen Anbieter zu versichern, sollte möglichst eine zeitliche Versicherungslücke vermieden werden. Denn wenn sich der neue Vertrag nahtlos an den alten anschließt, entfällt die sonst übliche Wartezeit.

Ist eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll?

Die Rechtsschutzversicherung ist durchaus sinnvoll, gerade weil man verschiedene Lebensbereiche abdecken kann. Autobesitzer können sich beispielsweise mit einem Verkehrsrechtsschutz gegen Strafzettel zur Wehr setzen oder im Fall eines Unfalles sicher sein, dass sie auf anwaltliche Hilfe zählen können.
Arbeitnehmer müssen eine Kündigung nicht wehrlos hinnehmen, wenn sie den Bereich Arbeitsrechtsschutz absichern. Aber auch wenn es um Mobbing am Arbeitsplatz oder ausbleibende Gehaltszahlungen geht, zahlt die Rechtsschutzversicherung.
Der Mietrechtsschutz leistet, wenn man seine Nebenkostenabrechnung anfechten möchte oder die Eigentümer plötzlich Eigenbedarf anmelden.

Eine Rechtsschutzversicherung gibt Versicherten in fast allen Lebenslagen das gute Gefühl, sich gegen Unrecht zur Wehr setzen zu können ohne Angst vor den Kosten zu haben.

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