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Rechtsschutzversicherung für Ärzte

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Das Wichtigste in Kürze

  • Als Arzt ist das Risiko eines Rechts­streits relativ hoch. So kann es Probleme mit Patienten, Behörden, Vermietern oder Krankenkassen geben.
  • Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in einem solchen Fall die Kosten für Anwälte, Prozesse oder Gutachten.
  • Dabei haben selbständige und angestellte Ärzte unterschiedliche Bedürfnisse an ihren Rechtsschutz.
  • So brauchen etwa niedergelassene Ärzte einen Rechtsschutz als Arbeitgeber und für ihre Praxis. Für angestellte Ärzte ist ein Arbeits­rechtschutz empfehlenswert.
  • Einige Versicherungen bieten spezielle Rechtsschutztarife für Ärzte an. Darunter die Arag, KS-Auxilia oder Roland Rechtsschutzversicherung.

Rechtsschutzversicherung für Ärzte

Ärzte tragen eine große Verantwortung und haben tagtäglich mit Menschen zu tun. Da ist die Gefahr hoch, im Laufe der Karriere in einen Rechtsstreit verwickelt zu werden – Beispiele dafür sind Probleme mit Behörden oder mit Patienten, die durch eine eigene Rechts­schutz­ver­si­cher­ung im Bereich Medizinrecht geschützt sind. Eine Rechtsschutzversicherung für Ärzte übernimmt in solchen Fällen unter anderem die Kosten für:

  • Anwalt
  • Gerichtsverfahren
  • Gutachter
  • Zeugen
  • Mediationen

Dabei haben mehrere Rechtsschutz­versicherungen maßgeschneiderte Angebote für Ärzte. Der Schutz unterscheidet sich dabei für angestellte und selbständige Mediziner, was in den folgenden Kapiteln noch genauer erläutert wird.

In diesen Fällen greift die Rechts­schutz­ver­si­cher­ung für Ärzte

  • Diskriminierungs-Vorwurf: Ein Patient beschuldigt einen Zahnarzt, dass er ihn wegen seiner Hautfarbe nicht fachgerecht behandelte und er deshalb nun unter gesundheitlichen Problemen leidet. Er zieht eine Anzeige in Erwägung. Der Arzt ist sich jedoch keiner Schuld bewusst. Dank einer Rechtsschutzversicherung muss er sich nicht vor den Kosten fürchten.
  • Probleme bei der Arbeit: Ein Arzt entlässt einen Mitarbeiter, weil dieser alles andere als zuverlässig war und viele Fehler machte. Der Mitarbeiter geht dagegen rechtlich vor – es kommt zum Kündigungs­schutzprozess. Die Versicherung übernimmt das Kostenrisiko für den Arzt. Umgekehrt schützt der Arbeitsrechtschutz auch einen angestellten Arzt, wenn sich dieser gegen eine ungerechtfertigte Kündigung wehren will.
  • Probleme mit Behörden und Kassen: Das Finanzamt weigert sich, Betriebskosten anzuerkennen oder eine Krankenversicherung beschuldigt den Arzt wegen unwirtschaftlichen Verordnungsweisen. Der Arzt ist da anderer Meinung. Die Rechtsschutz­versicherung stellt ihm einen Anwalt seiner Wahl zur Verfügung.

Rechts­schutz­ver­si­cher­ung für angestellte Ärzte

Als Arzt in einem An­ge­stel­lten­ver­hält­nis hat man beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung die größte Flexibilität. So entfällt die Notwendigkeit, eine Versicherung gegen Streitigkeiten mit Mitarbeitern oder mit der Krankenversicherung abzuschließen. Dennoch können sich angestellte Ärzte gegen private Auseinander­setzungen schützen und eine Versicherung mit Arbeits­rechtsschutz wählen. Diese greift, wenn es zu Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber kommt. Eine Rechtsschutz­versicherung für arbeitsrechtliche Fragen muss Abmahnungen, Gehaltsfragen und auch den Kündigungsfall abdecken.

Interessante Angebote für Ärzte

Aktuell: Es gibt unter anderem einen Rechtsschutz-Anbieter, der hier eine interessante Absicherungsmöglichkeit für Ärzte und Arbeitskräften in Heilberufen anbietet. Kontaktieren sie uns hierzu gern unter 030 – 120 82 82 8 oder unter kontakt@transparent-beraten.de. Anschließend können wir ihnen kostenfrei ein auf Sie zugeschneidertes Angebot zusenden. Für die private Absicherung können Sie gern unseren kostenfreien Tarifrechner nutzen.


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Diese Besonderheiten müssen angestellte Ärzte beachten

Ärzte im Angestelltenverhältnis wollen von Zeit zu Zeit vielleicht eine Tätigkeit als Notarzt oder als Gutachter übernehmen. Selbst eine Praxis­vertretung kann anstehen. Dabei müssen auch angestellte Ärzte ausreichend versichert sein. Für den Fall, dass sich im Lauf der beruflichen Karriere die Chance einer Praxisübernahme ergibt, sollte eine Rechtsschutz­versicherung für angestellte Ärzte außerdem eine Klausel enthalten, die die Umwandlung in einen Rechtsschutz für niedergelassene Mediziner beinhaltet.

Chefärzte benötigen einen besonderen Schutz

Als Chefarzt hat man in einer Klinik einen besonders großen Verantwortungs­bereich. In der Regel behandelt man vorrangig Privat­patienten oder schwierige Fälle. Diese erweiterte Verantwortung muss eine gute Rechtsschutzversicherung für angestellte Chefärzte abdecken. Dadurch genießen Mediziner in leitender Position das gute Gefühl, im Rechtsschutzfall umfassend abgesichert zu sein. Eine Rechtsschutz­versicherung für Chefärzte sollte außerdem einen Arbeitsrechtsschutz beinhalten, falls es zu Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber kommt.

Besondere Rechts­verhältnisse von Ärzten

Ärzte haben viele besondere Rechts- und Vertragsverhältnisse, die von den normalen Rechtsverhältnissen abweichen. Unter anderem bestehen Rechtsverhältnisse zu:

  • Patienten
  • Krankenhäusern
  • Krankenkassen
  • Mitarbeitern
  • Vermietern
  • Lieferanten
  • kassenärztlichen Vereinigungen

Niedergelassene Ärzte tragen viel Verantwortung

Der Rechtsschutz für niedergelassene Ärzte muss genau auf die Bedürfnisse der Freiberufler abgestimmt sein. Es ist zu berücksichtigen, wie viele Angestellte der Mediziner in seiner Praxis beschäftigt. Ein Rechtsschutz als Arbeitgeber ist deshalb unbedingt erforderlich. Sind Firmenfahrzeuge auf die Praxis zugelassen, ist ein spezieller Verkehrsrechtsschutz nötig. Empfehlens­wert ist auch ein Immobilien­rechtsschutz, wenn der Mediziner z.B. als Mieter Probleme mit seinem Vermieter hat. Und schließlich muss es einen Rechtsschutz für die Praxis geben, der bei Streitigkeiten mit Krankenkassen, mit dem Finanzamt oder mit Patienten greift.

Experten-Tipp:

Das For­der­ungs­ma­na­ge­ment als Geheimtipp

Selbständige Ärzte stellen Honorar­rechnungen an Krankenkassen und Patienten. Einige Versicherer bieten einen Baustein für ein Inkasso-Management an. Das gesamte Forderungsmanagement kann dann online über einen externen Dienstleister angeboten werden. Ein solches Modul ist für niedergelassene Mediziner sehr sinnvoll, denn es schafft Freiraum für die eigentlichen Kern­kom­pe­ten­zen des Mediziners und stellt dennoch die schnelle Beitreibung von ausstehenden Forderungen sicher.

Kosten einer Rechts­schutz­ver­si­cher­ung für Ärzte

Bei den Kosten einer Rechtsschutz­versicherung ist entscheidend, ob ein Arzt selbständig oder im Angestellten­verhältnis arbeitet. Will zum Beispiel ein Angestellter (35) die Bereiche Privat, Beruf und Verkehr absichern, kostet ihn dies im Familien-Tarif zwischen 17 und 36 Euro pro Monat. Je nach Tarif unterscheiden sich der Leistungsumfang, die Selbstbeteiligung und die Deckungssumme.

Bei einem selbständigen Arzt spielen u.a. folgende Faktoren zusätzlich bei der Berechnung der Prämie eine Rolle:

  • Größe der Praxis
  • Anzahl Mitarbeiter
  • Abgesicherte Rechtsgebiete
  • Jahresumsatz

Bei der Roland Rechtsschutz­versicherung ist beispielsweise der Premuimrechtsschutz für einen niedergelassenen Arzt ohne Mitarbeiter ab 80 Euro pro Monat zu haben – dies bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro, einer Laufzeit von einem Jahr und einer monatlichen Zahlungsweise.


Hinweise zum Vergleich und Testergebnisse

Einige Versicherer bieten spezielle Rechtsschutztarife für Ärzte an. Die Arag, KS-Auxilia oder Roland Rechtsschutz­versicherung sind Kandidaten, die im Vergleich unbedingt berücksichtigt werden sollten. So gehen inbesondere selbständige Mediziner sicher, dass ihr Rechtsschutz genau auf die individuellen Bedürfnisse Ihrer Berufsgruppe abgestimmt ist und bezahlbar bleibt.

Falls Sie Fragen zum passenden Versicherungsschutz haben, beraten wir Sie gerne unter 030 – 120 82 82 8 oder unter kontakt@transparent-beraten.de.

Auch unser kostenloser Tarifrechner kann Sie bei der Suche nach der passenden Versicherung unterstützen oder aktuelle Tests. Spezielle Tests für Ärzte wurden zwar nicht gefunden, allgemeine Ergebnisse finden Sie jedoch, wenn Sie auf den Button klicken.

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