Rechtsschutzversicherung Test

Rechtsschutzversicherung für Ärzte

Beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung für Ärzte ist nach der Art des Beschäftigungsverhältnisses zu unterscheiden. Selbständige Ärzte haben an ihren Rechtsschutz ganz andere Ansprüche als angestellte Mitarbeiter. Als Chefarzt benötigt man ebenso einen auf die Tätigkeit abgestimmten Rechtsschutz. Für jeden Bedarf gibt es etablierte Versicherungsgesellschaften, die Ärzten in Abhängigkeit von ihrer beruflichen Stellung einen maßgeschneiderten Versicherungsschutz bieten.

Angestellte Ärzte genießen viele Freiheiten

Rechtsschutzversicherung Arzt

Als Arzt in einem Angestelltenverhältnis hat man beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung die größte Flexibilität. So entfällt die Notwendigkeit, eine Versicherung gegen Streitigkeiten mit Mitarbeitern oder mit der Krankenkasse abzuschließen. Dennoch sollten sich angestellte Ärzte gegen private Auseinandersetzungen schützen und eine Versicherung mit Arbeitsrechtsschutz abschließen. Diese greift, wenn es zu Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber kommt. Eine Rechtsschutzversicherung für arbeitsrechtliche Fragen muss Abmahnungen, Gehaltsfragen und auch den Kündigungsfall abdecken.

Aktuell: Es gibt unter anderem einen Anbieter, der hier eine interessante Absicherungsmöglichkeit in Form eines speziellen Ärzte bzw. Praxis-Rechtsschutzes anbietet. Kontaktieren sie uns hierzu gern unter 030 – 120 82 82 8. Anschließend können wir ihnen kostenfrei ein auf sie zugeschneidertes Angebot zusenden.

Diese Besonderheiten müssen angestellte Ärzte beachten

Ärzte im Angestelltenverhältnis wollen von Zeit zu Zeit vielleicht eine Tätigkeit als Notarzt oder als Gutachter übernehmen. Selbst eine Praxisvertretung kann anstehen. Für diesen Fall müssen auch angestellte Ärzte ausreichend versichert sein. Eine Rechtsschutzversicherung für angestellte Ärzte deckt diese Fälle ab. Für den Fall, dass sich im Lauf der beruflichen Karriere die Chance einer Praxisübernahme ergibt, sollte eine Rechtsschutzversicherung für angestellte Ärzte außerdem eine Klausel enthalten, die die Umwandlung in einen Rechtsschutz für niedergelassene Mediziner beinhaltet.

Hinweis: Für die Berufsgruppe Ärzte gibt es derzeit keine Testergebnisse. Sobald uns aktuelle Tests vorliegen, finden Sie in diesem Beitrag die Ergebnisse. Nutzen Sie das oben stehende Vergleichsformular mit aktuellen Tarifen 2017 – kostenlos und unverbindlich!

Besondere Rechtsverhältnisse von Ärzten

Ärzte haben viele besondere Rechts- und Vertragsverhältnisse, die von den normalen Rechtsverhältnissen abweichen. Unter anderem bestehen Rechtsverhältnisse zu:

  • Patienten
  • Krankenhäusern
  • Krankenkassen
  • Mitarbeitern
  • Vermietern
  • Lieferanten
  • kassenärztlichen Vereinigungen

Chefärzte benötigen einen besonderen Schutz

Als Chefarzt hat man in einer Klinik einen besonders großen Verantwortungsbereich. In der Regel behandelt man vorrangig Privatpatienten oder schwierige Fälle. Diese erweiterte Verantwortung muss eine gute Rechtsschutzversicherung für angestellte Chefärzte abdecken. Dadurch genießen Mediziner in leitender Position das gute Gefühl, im Rechtsschutzfall umfassend abgesichert zu sein. Eine Rechtsschutzversicherung für Chefärzte soll außerdem einen Arbeitsrechtsschutz beinhalten, falls es zu Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber kommt.

Niedergelassene Ärzte tragen viel Verantwortung

Der Rechtsschutz für niedergelassene Ärzte muss genau auf die Bedürfnisse der Freiberufler abgestimmt sein. Es ist zu berücksichtigen, wie viele Angestellte der Mediziner in seiner Praxis beschäftigt. Ein Rechtsschutz als Arbeitgeber ist deshalb unbedingt erforderlich. Sind Firmenfahrzeuge auf die Praxis zugelassen, ist ein spezieller Verkehrsrechtsschutz erforderlich. Und schließlich muss es einen Rechtsschutz für die Praxis geben, der bei Streitigkeiten mit Krankenkassen, mit dem Finanzamt oder mit Patienten greift.

Das Forderungsmanagement als Geheimtipp

Selbständige Ärzte stellen Honorarrechnungen an Krankenkassen und Patienten. Einige Versicherer bieten einen Baustein für ein Inkasso-Management (zum Beispiel die ARAG) an. Das gesamte Forderungsmanagement kann dann online über einen externen Dienstleister angeboten werden. Ein solches Modul ist für niedergelassene Mediziner sehr sinnvoll, denn es schafft Freiraum für die eigentlichen Kernkompetenzen des Mediziners und stellt dennoch die schnelle Beitreibung von ausstehenden Forderungen sicher.

Rechtsstreitigkeiten bei Ärzten nehmen zu

Für Ärzte ist es fast unmöglich im Laufe seiner Berufslaufbahn nicht in einen Rechtsstreit verwickelt zu werden. In den letzten Jahren haben die Rechtsstreitigkeiten in Zusammenhang mit Ärzten zugenommen. Gründe dafür sind unter anderem:

  • Allgemeine Zunahme von Rechtsstreitigkeiten vor Gericht: Jedes Jahr gehen ca. 19 Millionen Menschen in Deutschland vor Gericht – Tendenz steigend.
  • Stärkere Kontrollen durch Ämter und Behörden
  • Verändertes Verhalten der Patienten: Patienten sind sich ihrer Rechte bewusster und durch eigene Rechtsschutzversicherungen geschützt, dadurch können sie leichter strafrechtliche Ermittlungen einleiten.

Etablierte Versicherer als starke Partner

Eine Rechtsschutzversicherung für Ärzte wird nur von wenigen Versicherern angeboten. Diese sind auf gewerbliche Versicherungen spezialisiert und deshalb ein leistungsstarker Partner an der Seite von ambitionierten Medizinern. Die Alte Leipziger, die ARAG, die Roland Rechtsschutzversicherung und die Deutsche Ärzte Finanz sind Kandidaten, die im Vergleich einer Rechtsschutzversicherung für Ärzte unbedingt berücksichtigt werden sollten. So gehen angestellte und selbständige Mediziner sicher, dass ihr Rechtsschutz genau auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist und bezahlbar bleibt.