Rechtsschutzversicherung Test

Rechtsschutzversicherung für Beamte

Beamte sollten ebenso wie Arbeitnehmer eine umfassende Rechtsschutzversicherung abschließen. Ihre Bedürfnisse unterscheiden sich nicht wesentlich vom Bedarf eines Angestellten. Vor allem der Bereich Arbeitsrecht sollte versichert sein. Obwohl Beamte nach landläufiger Meinung nämlich eine sichere berufliche Tätigkeit haben und sich nicht gerichtlich gegen ihren Dienstherren wehren müssen, kommen arbeitsrechtliche Streitigkeiten zwischen Beamten und ihrem Arbeitgeber weitaus häufiger vor, als man zunächst vermuten möchte.

Die wichtige Absicherung im privaten Bereich

Auch gegen die Folgen privatrechtlicher Auseinandersetzungen sollten sich Beamte, wie alle anderen auch, schützen. Viel zu schnell kommt es zu einer Streitigkeit mit einem Nachbarn. Auch Unstimmigkeiten innerhalb der Familie treten häufiger auf, als man denkt. Stirbt ein nahes Familienmitglied, müssen oft erbrechtlichen Fragen geklärt werden. Immer wieder kommt es hier zu Streitigkeiten. Der Privatrechtsschutz springt auch ein, wenn man gegen eine unzureichende ärztliche Behandlung klagen möchte. Der Rechtsschutz für den privaten Bereich ist ein großes Gebiet und natürlich können sich Beamte hier  in den gleichen problematischen Lebenslagen wiederfinden, wie jeder andere Mensch auch. Ähnliches gilt auch für den Verkehrsrechtsschutz.

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Rechtsschutz im Verkehr ist dringend zu empfehlen

Besonders Autofahrer sollten sich mit einer guten Rechtsschutzversicherung (Rechtsschutzversicherungen im Test 2017) schützen, falls einmal juristische Streitigkeiten im Bereich Verkehrsrecht anstehen. Aber eine gute Versicherung schließt alle Verkehrsteilnehmer mit ein. Das heißt, wer eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abschließt, kann sich auch als Fußgänger, Fahrradfahrer und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel sicher fühlen, wenn er beispielsweise in einen Unfall verwickelt wird, und ein Rechtsstreit droht. Beim Abschluss dieser Versicherung muss man seinen beruflichen Status angeben, also auch, ob man in einem Beamtenverhältnis tätig ist. Beamte genießen hier einen klaren finanziellen Vorteil, denn viele Versicherer gewähren Amtsträgern attraktive Rabatte auf die Versicherungsprämie.

Auch Mietrechtsschutz ist angesagt

Wer zur Miete wohnt, sollte sich gegen Auseinandersetzungen mit dem Vermieter schützen. Steht hier ein Gerichtsprozess an, möchte man die Kosten nicht aus eigener Tasche zahlen müssen. Auch Beamte können sich als Mieter einer Wohneinheit gegen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten versichern, sofern ein Prozess mit dem Vermieter ansteht. Diese Versicherung ist sinnvoll und rundet das Spektrum des Rechtsschutzes für Beamte wirkungsvoll ab. Zum Mietrecht.

Arbeitsrechtsschutz für Beamte

Weil Beamten nicht so leicht gekündigt werden kann, denken viele, dass sie keinen Rechtsschutz für ihr Berufsleben benötigen. Das ist jedoch ein Irrglaube. Denn auch Beamte bleiben nicht von Konflikten verschont, sie müssen sich nur zusätzlich zu den üblichen Streitigkeiten z.B. wegen Besoldung, Gehaltseingruppierungen oder Arbeitszeugnissen auch noch mit Problemen anderer Art auseinandersetzen, als beispielsweise Angestellte oder Selbständige.

Disziplinarverfahren und Versetzung

Durch die Amtshaftung können zwar Ansprüche Dritter nicht direkt gegen den Beamten geltend gemacht werden, aber sie haften gegenüber ihrem Dienstherren persönlich. Dieser kann sie für Fehler, die sie durch ihr berufliches Handeln oder auch privat verschuldet haben zur Verantwortung ziehen. Wenn der Beamte grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. In solchen Fällen hilft eine Rechtsschutzversicherung. Ein weiteres Problem, von dem vor allem Beamte betroffen sind, ist die Möglichkeit, dass sie versetzt werden können. (Bsp.: Verbeamtete Lehrer können an andere Schulen geschickt werden, wenn dort Bedarf besteht.) Wenn eine solche Versetzung zum Beispiel in eine anderes Bundesland ungerechtfertigt ist, hilft eine Rechtsschutzversicherung, um ohne finanziellen Ängste dagegen vorgehen zu können.
Aus den aufgeführten Gründen lohnt sich der Abschluss einer Arbeitrechtsschutzversicherung auch und vor allem für Beamte.

Allerdings ist im Versicherungsvertrag auf eine Kleinigkeit zu achten, damit die Versicherung im Fall des Falles den erwarteten Versicherungsschutz erbringt. Zum Arbeitsrechtsschutz.

Das Kleingedruckte im Arbeitsrecht

Beamte, die sich im Arbeitsleben gegen Kosten von Rechtsstreitigkeiten absichern möchten, sollten die Allgemeinen Versicherungsbedingungen genau prüfen. Viele Gesellschaften fügen nämlich eine Klausel in ihre Bedingungen ein, nach der Streitigkeiten mit dem Dienstherren nicht mitversichert sind. Wer also einen Versicherungsvertrag abschließen will und verbeamtet ist, sollte darauf achten, dass diese Klausel nicht im Vertrag steht. Sonst besteht die Gefahr, einen Tarif für den Arbeitsrechtsschutz abzuschließen, bei dem sich die Versicherung im Rechtsschutzfall auf einen Leistungsausschluss beruft.

Besonderheiten für angehende Beamte

Ist man als Beamter erst einmal auf Lebenszeit angestellt, sollte zumindest eine Kündigung nicht mehr zum Problem werden. Doch gerade junge Berufseinsteiger sind bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten noch relativ ungeschützt. Beamte auf Widerruf oder Beamte auf Probe können sich noch nicht auf die gleichen Rechte berufen, wie ein Beamter auf Lebenszeit. Deshalb benötigt vor allem diese junge Berufsgruppe häufig die juristische Unterstützung durch einen Fachmann. Gerade Berufsanfänger sollten deshalb eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsschutz haben.

Günstige Spezialtarife für Beamte

Fast alle Rechtsschutzversicherungen bieten vergünstigte Tarife für Beamte an. In der Regel sind diese Tarife 10 bis 15 Prozent günstiger als die regulären Tarife. Grund dafür ist vorrangig, dass Beamten die Eigenschaft zugesprochen wird, dass sie besonders regelkonform und genau arbeiten, eine bessere Zahlungsmoral besitzen und weniger Schäden verursachen. Dementsprechend gehen die Versicherer davon aus, dass Beamte ein geringeres Risiko darstellen als andere Berufsgruppen. Diesen Umstand belohnen sie mit besonders niedrigen Beiträgen.