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Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Beamte

Ratgeber, Tipps und aktuelle Testergebnisse 2020 zur Rechts­schutz­ver­sich­er­ung für Beamte
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Das Wichtigste in Kürze

  • Beamte sind zwar in ihrem Be­rufs­le­ben besser geschützt, zu Konflikten mit dem Dienstherrn kann es trotz­dem kommen.
  • Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt in solchen Fällen die Kosten – zum Beispiel bei Dis­zip­lin­ar­ver­fah­ren oder drohenden Ver­setz­ung­en.
  • Beamte können sich damit aber auch gegen Streitereien im Privatleben absichern.
  • Dazu zählen das Verkehrs– oder Miet­recht.
  • Viele Versicherungen bieten ver­güns­tig­te Tarife für Beamte an – der Rabatt beträgt oft 10 bis 15 Prozent.

Was leistet die Rechts­schutz­ver­sich­er­ung für Beamte?

Beamte genießen meistens einen besseren Schutz als Angestellte im Berufsleben. Trotzdem kann es zu Konflikten mit dem Dienstherrn oder den Behörden kommen. Hier unterscheidet sich der Rechtsschutz auch zu einem gewöhnlichen Angestellten.

Rechtliche Auseinandersetzungen drohen auch im privaten Bereich – zum Beispiel mit dem Vermieter oder einem anderen Verkehrsteilnehmer. Mit einer Rechts­schutz­ver­sich­er­ung können Sie sich in der Regel relativ günstig vor solchen Risiken absichern. Falls es zum Rechtsstreit kommt, übernimmt der Versicherer die Prozess- und Anwaltskosten. Auch telefonische Rechtsberatungen oder Mediationen gehören oft zu den Leistungen der Rechts­schutz­ver­sich­er­ung. Viele Anbieter offerieren dieser Berufsgruppe erst noch günstige Tarife. Davon können oft auch Angestellte im öffentlichen Dienst profitieren.

Experten-Tipp:

Günstige Spezialtarife für Beamte

Fast alle Rechtsschutzversicherungen bieten vergünstigte Tarife für Beamte an. In der Regel sind diese Tarife 10 bis 15 Prozent günstiger als die regulären Tarife. Falls Sie auf der Suche nach einer passenden Versicherung sind, helfen wir Ihnen gerne. Wir sind von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr unter der Nummer 030 – 120 82 82 8 oder kontakt@transparent-beraten.de erreichbar.


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Arbeitsrechtsschutz für Beamte

Weil Beamten nicht so leicht gekündigt werden kann, denken viele, dass sie keinen Rechtsschutz für ihr Berufsleben benötigen. Das ist jedoch ein Irrglaube. Denn auch Beamte bleiben nicht von Konflikten verschont, sie müssen sich nur zusätzlich zu den üblichen Streitigkeiten z.B. wegen Besoldung, Gehaltseingruppierungen oder Arbeitszeugnissen auch noch mit Problemen anderer Art auseinandersetzen als beispielsweise Angestellte oder Selbständige.

Disziplinarverfahren und Versetzung

Durch die Amtshaftung können zwar Ansprüche Dritter nicht direkt gegen den Beamten geltend gemacht werden, aber sie haften gegenüber ihrem Dienstherren persönlich. Dieser kann sie für Fehler, die sie durch ihr berufliches Handeln oder auch privat verschuldet haben zur Verantwortung ziehen. Wenn der Beamte grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat, wird ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Für den Beamten droht dann eine Versetzung. In solchen Fällen hilft eine Rechts­schutz­ver­sich­er­ung.

Die Möglichkeit der Versetzung besteht sowieso – auch wenn einem Beamten nichts vorgeworfen wird. Wenn eine solche Versetzung zum Beispiel in ein anderes Bundesland ungerechtfertigt ist, hilft eine Rechts­schutz­ver­sich­er­ung, um ohne finanzielle Ängste dagegen vorgehen zu können.

Aus den aufgeführten Gründen lohnt sich der Abschluss einer Arbeits­rechts­schutz­ver­si­cher­ung auch und vor allem für Beamte. Allerdings ist im Versicherungsvertrag darauf zu achten, dass die Police auch Streitigkeiten mit dem Dienstherrn abdeckt (siehe Box).

Das Kleingedruckte im Arbeitsrecht

Beamte, die sich im Arbeitsleben gegen Kosten von Rechtsstreitigkeiten absichern möchten, sollten die Allgemeinen Versicherungsbedingungen genau prüfen. Manche Gesellschaften fügen nämlich eine Klausel in ihre Bedingungen ein, nach der Streitigkeiten mit dem Dienstherren nicht mitversichert sind. Wer also einen Versicherungsvertrag abschließen will und verbeamtet ist, sollte darauf achten, dass diese Klausel nicht im Vertrag steht. Sonst besteht die Gefahr, einen Tarif für den Arbeitsrechtsschutz abzuschließen, bei dem sich die Versicherung im Rechtsschutzfall auf einen Leistungsausschluss beruft.

In diesen Fällen hilft eine Rechts­schutz­ver­sich­er­ung für Beamte

  • Ein verbeamteter Lehrer soll an eine andere Schule geschickt werden, weil dort Bedarf besteht.
  • Einem Soldaten droht ein Disziplinarverfahren, weil ihm vorgeworfen wird, betrunken in einem Restaurant randaliert zu haben.
  • Ein Beamter soll Dienstgeheimnisse verraten haben. Er streitet diesen Vorwurf jedoch ab.
  • Ein Schüler wirft einer Lehrerin vor, ihn geschlagen zu haben.

Besonderheiten für angehende Beamte

Ist man als Beamter erst einmal auf Lebenszeit angestellt, sollte zumindest eine Kündigung nicht mehr zum Problem werden. Doch gerade junge Berufseinsteiger sind bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten noch relativ ungeschützt. Beamte auf Widerruf oder Beamte auf Probe können sich noch nicht auf die gleichen Rechte berufen wie ein Beamter auf Lebenszeit. Deshalb benötigt vor allem diese junge Berufsgruppe häufig die juristische Unterstützung durch einen Fachmann. Gerade Berufsanfänger sollten deshalb eine Rechts­schutz­ver­sich­er­ung mit Arbeitsrechtsschutz haben.


Die wichtige Absicherung im privaten Bereich

Auch gegen die Folgen privatrechtlicher Aus­ein­an­der­setzungen sollten sich Beamte, wie alle anderen auch, schützen. Viel zu schnell kommt es zu einer Streitigkeit mit einem Nachbarn. Auch Unstimmigkeiten innerhalb der Familie treten häufiger auf, als man denkt. Stirbt ein nahes Familienmitglied, müssen oft erbrechtliche Fragen geklärt werden. Immer wieder kommt es hier zu Streitigkeiten.

Der Privatrechtsschutz springt auch ein, wenn man im Bereich Medizinrecht gegen eine unzureichende ärztliche Behandlung klagen möchte. Der Rechtsschutz für den privaten Bereich ist ein großes Gebiet und natürlich können sich Beamte hier  in den gleichen problematischen Lebenslagen wiederfinden wie jeder andere Mensch auch.

Rechtsschutz im Verkehr ist dringend zu empfehlen

Besonders Autofahrer sollten sich mit einer guten Rechts­schutz­ver­sich­er­ung schützen, falls einmal juristische Streitigkeiten im Bereich Verkehrsrecht anstehen. Aber eine gute Versicherung schließt alle Verkehrsteilnehmer mit ein. Das heißt, wer eine Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­cher­ung abschließt, kann sich auch als Fußgänger, Fahrradfahrer und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel sicher fühlen – beispielsweise wenn er in einen Unfall verwickelt wird und ein Rechtsstreit droht. 

Beim Abschluss dieser Versicherung muss man seinen beruflichen Status angeben, also auch, ob man in einem Beamtenverhältnis tätig ist. Beamte genießen hier oft klaren finanziellen Vorteil, denn viele Versicherer gewähren Amtsträgern attraktive Rabatte auf die Versicherungsprämie.

Auch Beamte müssen Wartezeiten beachten

Einige Versicherungen haben spezielle Angebote, die nur Beamte in Anspruch nehmen können. Für alle anderen Berufsgruppen ist dieser Rechtsschutz nicht erhältlich. So oder so: Wie andere Berufsgruppen auch müssen Beamte bei ihrer Rechts­schutz­ver­sich­er­ung Wartezeiten einhalten. Beispielsweise können sie bei Arbeitsrechtsschutz, Verkehrsrechtschutz oder Mietrechtsschutz die Leistungen bei vielen Versicherungen erst nach drei Monaten in Anspruch nehmen. Beim Erbrechtsschutz gilt oft sogar eine Wartezeit von einem ganzen Jahr. Hat ein Beamter eine Straftat vorsätzlich begangen, zahlt die Rechts­schutz­ver­sich­er­ung meistens gar nicht nicht.

Was kostet die Rechts­schutz­ver­sich­er­ung für Beamte?

Beamte profitieren bei den Rechts­schutz­ver­sich­er­ungen im Vergleich zu anderen Berufsgruppen oft von Rabatten bis zu 15 Prozent. Möchten Sie herausfinden, wie viel eine Rechts­schutz­ver­sich­er­ung für Beamte genau kostet, so nutzen Sie unseren kostenlosen Tarifrechner. Alternativ können Sie sich auch von unseren Experten beraten lassen. Wie bei allen Rechts­schutz­ver­sich­er­ungen hängt die Höhe der Prämie von folgenden Aspekten ab:

  • Selbstbeteiligung
  • Versicherungsumfang
  • Familienstand
  • Zahlungsweise der Prämie

Rechtsschutz für dbb-Mitglieder

Beamte haben die Möglichkeit zu einer Gewerkschaft beizutreten. Eine davon ist die dbb – Beamtenbund und Tarifunion. Diese bietet ihren Mitgliedern berufsbezogenen Rechtsschutz an. Dabei geht es um dienst- und arbeitsrechtliche Fragen. Alle anderen Rechtsgebiete sind hier nicht abgedeckt. Interessiert sich also ein Beamter auch für einen privaten Rechtsschutz, so ist der Gang zu einer privaten Rechts­schutz­ver­sich­er­ung empfehlenswerter.

Rechenbeispiel: So viel zahlt ein Beamter für seinen Rechtsschutz

  • Familienvater (35)
  • Bausteine: Privat, Beruf, Verkehr, Wohnen
  • Selbstbeteiligung: Bis 250 Euro
  • Deckungssumme: Unbegrenzt

Für diesen Leistungsumfang zahlt ein Angestellter im öffentlichen Dienst gemäß unserem Tarifrechner zwischen 16,32 und 36,88 Euro pro Monat.

Testresultate und Hinweise zum Vergleich

Aktuelle Tests, die sich mit Rechts­schutz­ver­sich­er­ungen für Beamte befassen, wurden nicht gefunden. Falls Sie aber wissen möchten, wie Rechts­schutz­ver­sich­er­ungen allgemein bei den Testinstituten abschneiden, können Sie sich gerne in unserem Beitrag zu aktuellen Rechtsschutzversicherungs-Tests erkundigen.

Klar ist auch, dass Testresultate nur ein Anhaltspunkt dafür sind, wie gut eine Rechts­schutz­ver­sich­er­ung Ihre Bedürfnisse abdeckt. Vergleichen Sie deshalb die Angebote sorgfältig und nutzen Sie auch unseren kostenlosen Tarifrechner. Unsere Experten beantworten Ihre Fragen gerne unter 030 – 120 82 82 8 oder kontakt@transparent-beraten.de.

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