Rechtsschutzversicherung Test

Rechtsschutzversicherung für Journalisten

Journalisten können sowohl als angestellte Arbeitnehmer beschäftigt sein, als auch als freiberuflich arbeiten. Eine Rechtsschutzversicherung muss auf Ihren beruflichen Stand ausgerichtet sein. Doch in jedem Fall ist eine gute Versicherung sinnvoll, denn wer Tag für Tag über andere Menschen und das politische, wirtschaftliche und sportliche Geschehen berichtet, läuft schnell Gefahr, mit einer Klage überrascht zu werden. Deshalb ist eine gute Rechtsschutzversicherung für Journalisten dringend zu empfehlen. Sie sorgt dafür, dass man der verantwortungsvollen Aufgabe der freien Berichterstattung ungehindert nachgehen kann.

Privatrechtsschutz als Teil des Ganzen

Rechtsschutzversicherung JournalistEine Privat-, Verkehrs- und Mietrechtsschutzversicherung kann nur ein Teil der Absicherung für einen ambitionierten Journalisten sein. Natürlich benötigen auch Berufstätige eine Versicherung für Streitigkeiten im privaten Bereich. Sicherlich sollte man als Verkehrsteilnhmer abgesichert sein. Und auch Auseinandersetzungen mit einem Vermieter muss man manchmal juristisch lösen, dafür ist eine Mietrechtsschutzversicherung erforderlich. Doch angesichts der Öffentlichkeitswirkung, die Zeitungsberichte, Radio- und Fernsehbeiträge unweigerlich ausstrahlen, muss auch und vor allem die berufliche Arbeit leistungsstark versichert sein.

Der Arbeitgeber legt die Basis der Absicherung

Wer als angestellter Journalist arbeitet, ist zunächst über seinen Arbeitgeber versichert. Er sollte eine Rechtsschutzversicherung für den Umstand abschließen, dass unzufriedene Leser Anzeige gegen die Zeitung oder den Verlag anstrengen. Eine solche Anzeige ist keine Seltenheit. Fühlen sich Politiker oder Prominente in ihrer Privatsphäre verletzt, kann schnell mal eine Klageschrift auf dem Tisch liegen. In der gewerblichen Rechtsschutzversicherung sind auch die abhängig beschäftigten Mitarbeiter zu berücksichtigen, damit sie bei der Ausübung ihrer Arbeit eine substanzielle Versicherung haben.

Berufsrechtsschutz als wichtige Ergänzung

Eine zusätzliche Sicherheit ergibt sich für angestellte Reporter aus einer Berufsrechtschutzversicherung. Sie greift, wenn der Reporter für einen Artikel, einen Bericht oder eine Recherche zur Rechenschaft gezogen wird. Dabei müssen weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit geltend gemacht werden. Ein ambitionierter Journalist schreibt über das Tagesgeschehen und bringt dabei manchmal auch Dinge ans Licht, die die Betroffenen lieber verschweigen möchten. Kommt es dann zu einer Unterlassungsklage oder anderen juristischen Forderungen, muss der Betroffene auf einen leistungsstarken Versicherungsschutz vertrauen können. Dieser ergibt sich aus einer Berufsrechtsschutzversicherung. Aktuelle Testergebnisse zur Rechtsschutzversicherung aus 2017.

Besonderer Schutz für Freiberufler

Selbständige Journalisten gehören zur Berufsgruppe der Freiberufler. Eine Rechtsschutzversicherung für diese Berufsgruppe ist somit eine gewerbliche Versicherung. Als Journalist ist man gut beraten, sich ausführlich über die Leistungen einer gewerblichen Rechtsschutzversicherung zu informieren. Sie soll leisten, wenn sich der Reporter gegen die Anschuldigung eines Lesers oder einer Person zur Wehr setzen muss, die sich durch einen Zeitungsbericht oder eine Nachforschung in ihrer Freiheit beschränkt fühlt.

Haftpflicht für freie Journalisten – ein Muss

Neben einem leistungsstarken Rechtsschutz benötigen Journalisten, die freiberuflich tätig sind unbedingt eine Haftpflichtversicherung. Hier müssen die Bereiche Beruf und Vermögensschaden abgedeckt werden. Die Berufshaftpflicht leistet bei Personen- und Sachschäden und die Vermögensschadenhaftpflicht deckt das größte journalistische Risiko ab – fehlerhafte Berichterstattung.

Angebote vom DJV und vom DFJV

Es gibt in Deutschland mehrere große Verbände für Journalisten. Wer beispielsweise im Deutschen Journalisten Verband (DJV) oder im Deutschen Fachjournalisten Verband Mitglied ist, erhält neben einem Presseausweis unter anderem auch eine gewisse Sicherheit in rechtlichen Angelegenheiten. So bietet der DJV für seine Mitglieder einen Rechtsschutz an. Dieser beinhaltet allerdings eine 6-monatige Wartezeit. Auch sollte man sich informieren, welche Fälle im Einzelnen abgedeckt sind und wie hoch die Deckungssummen sind. Der DFJV bietet keinen eigenen Rechtsschutz an, hat aber eine Kooperationsvereinbarung mit einer Rechtsschutzversicherung, sodass Mitglieder spezielle Konditionen bei diesem Anbieter erhalten.

Gewerblicher Rechtsschutz gehört in Profi-Hände

Welche Rechtsschutzversicherung für ambitionierte Journalisten am besten geeignet ist, hängt von dem individuellen Bedarf des Versicherten ab. Im Idealfall wendet man sich an einen Versicherungsmakler, der auf die Beratung in gewerblichen Versicherungsfragen spezialisiert ist. Gemeinsam wird der Bedarf ermittelt und ein kompetenter Versicherer ausgewählt. So erhalten freie Journalisten den Schutz, den sie zur Ausübung ihres Berufs benötigen. Nutzen Sie gern unseren Vergleichsrechner, um selbst einen Tarif zu finden oder kontaktieren Sie uns direkt per Telefon unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de