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Rechtsschutzversicherung für Kinder

Ratgeber, Tipps und aktuelle Testergebnisse 2019 zur Rechtsschutzversicherung für Kinder
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Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn es sich um einen Familientarif handelt, sind Kinder in der Rechtsschutzversicherung mit abgesichert.
  • Alleinerziehende können häufig ihren Nachwuchs kostenlos im Single-Tarif mitversichern.
  • Da bei rechtlichen Auseinandersetzungen manchmal auch Kinder involviert sind, ist die ganze Familie mit einer Rechtsschutzversicherung geschützt.
  • Kostenfrei sind Kinder bei den Eltern bis zur Volljährigkeit mitversichert. Wenn sie in Ausbildung sind oder studieren, greift der Versicherungsschutz in der Regel bis zum 25. Geburtstag.
  • Möchten Sie Ihre Familie absichern, ist ein sorgfältiger Vergleich der Angebote wichtig. Unsere Experten helfen Ihnen gerne dabei.

Ein Familientarif zur Absicherung der Kinder

In einer Rechtsschutzversicherung sind Kinder mit abgesichert, wenn es sich um einen Familientarif handelt. Solche Tarife schließen einen Schutz für Kinder, für den Ehepartner und für den Lebenspartner ein. Man kann auch die Kinder des Lebenspartners kostenlos absichern, wenn man nicht der leibliche Elternteil ist. Das gilt auch für Pflege- oder Adoptivkinder. Dazu braucht es lediglich einen schriftlichen Eintrag bei der Versicherung.

Oftmals können Kinder auch beitragsfrei im Single-Tarif versichert werden, wenn man z. B. Alleinerziehend ist. Ein Tarif für Familien ist in der Regel teurer als ein Tarif für Singles, allerdings kostet es meistens mehr, für jedes Familienmitglied einen einzelnen Vertrag abzuschließen. Mit einem Familientarif genießen alle einen umfassenden Schutz, wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt.

Die Umstellung von einem Singletarif auf einen für Familien, ist durch eine Information an den Versicherer schnell erledigt. Er wird unter Umständen den Namen der zu versichernden Personen und einen Nachweis des gemeinsamen Wohnsitzes fordern.

Experten-Tipp:

Melden Sie die Geburt eines Kindes bei der Versicherung an

Wird ein Kind geboren, beschäftigt man sich vermutlich nicht mit Versicherungsangelegenheiten. Doch es ist empfehlenswert, Ihrem Versicherer solche Änderungen so rasch wie möglich zu melden. Das gilt auch, wenn Ihr Kind am Anfang des Studiums in eine eigene Wohnung zieht. So ist die ganze Familie optimal abgesichert.


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In welchen Fällen greift der Rechtsschutz bei Kindern?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wann Kinder in einen Rechtsstreit involviert werden können. Einige Beispiele:

  • Genervte Nachbarn: Ihre Nachbarn gehen rechtlich gegen Sie vor, weil Ihre Kinder zu laut sind. Eine Rechtsschutzversicherung kann die Kosten übernehmen.
  • Opfer: Ihre Tochter wurde tätlich von anderen Minderjährigen angegriffen. Sie möchte im Strafprozess als Nebenklägerin ihre Ansprüche nach dem Opferentschädigungsgesetz durchsetzen. Die Versicherung kommt für die Anwaltskosten auf.
  • Sportunfall: Ihr Sohn hatte einen Unfall in einer öffentlichen Badeanstalt. Sie sind der Meinung, dass der Bademeister seine Aufsichtspflicht nicht richtig wahrgenommen hat und verklagen die Gemeinde. Tatsächlich zahlt diese 15.000 Euro Schadenersatz. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt für Sie die Gerichts- und Anwaltskosten.

Eine Frage der Altersbeschränkung

Kinder sind, genau wie bei der Krankenversicherung auch, in der Rechtsschutzversicherung bis zum 18. Geburtstag bei den Eltern kostenfrei mitversichert. Sofern sie in Ausbildung sind oder studieren, besteht der Versicherungsschutz weiter bis zum vollendeten 25. Lebensjahr – bei einigen Versicherungen auch länger.

Voraussetzung ist bei den meisten Versicherungen, dass sie noch bei den Eltern leben und dort gemeldet sind. Nach dem 25. Geburtstag müssen sie in der Regel selbst einen Vertrag abschließen, auch wenn sie noch im Haushalt der Eltern leben und/oder kein eigenes Einkommen beziehen. Der Versicherungsschutz über die Eltern endet auch, sobald das Kind heiratet.

So wichtig ist das Einkommen

Eine bereits erwähnte Voraussetzung zur Mitversicherung der Kinder ist, dass sie keiner dauerhaften beruflichen Tätigkeit nachgehen und keine eigenen Einkünfte erzielen. Die Ausbildungsvergütung gehört dabei nicht zum Einkommen, deshalb sind Kinder in der Lehrzeit bis zum 25. Geburtstag bei den Eltern mit abgesichert. Wer aber während des Studiums berufstätig ist und bereits ein reguläres Gehalt bezieht, muss sich selbst versichern und bei Bedarf eine Rechtsschutzversicherung abschließen.

Wehr- und Ersatzdienst sind mitversichert

Wer nach der Schule zuerst einen Wehr- oder Ersatzdienst antritt, ist bei den Eltern ebenfalls beitragsfrei mitversichert. Das ist sinnvoll, denn wer nach dem Wehrdienst studieren möchte oder eine Ausbildung anfängt, ist dann durchgängig bis zum 25. Geburtstag bei den Eltern mit abgesichert.

Rechtsschutz im Studium ist empfehlenswert

Unabhängig davon, ob Kinder noch bei den Eltern versichert sind oder bereits eine eigene Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, ist es stets wichtig, dass eine gute Rechtsschutzversicherung den Weg ins Studentenleben ebnen kann. Ist nämlich eine Studienplatzklage erforderlich, um den gewünschten Studienplatz doch noch zu erhalten, fällt diese Klage unter den privaten Rechtsschutz. Auch kann eine Rechtsschutzversicherung helfen, eine Prüfung anzufechten. Eine Versicherung trägt dann die Kosten, wenn man den juristischen Weg beschreiten muss und eine Klage anstrengt.


Rechtsschutzversicherung bei Auszubildenden

Eine Ausbildungsvergütung oder Bafög werden nicht mit der Rechtsschutzversicherung verrechnet. Aufgrund dessen sind Kinder bis zum 25. Lebensjahr versichert. Allerdings gilt diese Regelung nicht für Studenten, die neben dem Studium einer beruflichen Tätigkeit nachgehen.


Eine Weiterversicherung kann Kosten sparen

Einige Versicherungen bieten eine preiswerte Weiterversicherung für Kinder an, wenn diese bereits nicht mehr unter den Versicherungsschutz fallen. Das ist praktisch, denn für viele junge Menschen ist das Geld meist knapp. Ein preiswerter Versicherungsschutz bei guten Leistungen ist dann gefragt. Wer eine günstige Rechtsschutzversicherung sucht, fragt also am besten zuerst beim Anbieter der Eltern nach, ob dieser eine solche Option anbietet oder lässt sich von uns beraten.


Kosten, Vergleichshinweise und aktuelle Tests

Die Kosten einer Rechtsschutzversicherung können sehr unterschiedlich sein. So spielen im Bereich der Familien folgende Faktoren bei der Berechnung der Beiträge eine Rolle:

  • Rechtssschutz-Bausteine
  • Wahl des Tarifes
  • Zahlungsweise
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Auf der Suche nach einer passenden Rechtsschutzversicherung lohnt sich also ein umfassender Vergleich. Unsere Experten helfen Ihnen unter 030 – 120 82 82 8 oder kontakt@transparent-beraten.de gerne, den Schutz zu finden, der zu Ihnen und Ihrer Familie passt. Sie können auch gerne unseren Tarifrechner nutzen.

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