Rechtsschutzversicherung Test
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Rechtsschutzversicherung nach Verkehrsunfall

Ein Verkehrsunfall bringt für alle Beteiligten Schwierigkeiten mit sich. Die Fahrzeuge sind zu reparieren, die Regulierung des Schadens mit der Versicherung ist zu klären. Handelt es sich um einen Unfall mit Personenschaden, steht natürlich die Gesundheit der Verletzten im Vordergrund, sie sollen die Folgen des Unfalls schnell wieder überstanden haben. Kommt es nach einem Verkehrsunfall zu einer rechtlichen Auseinandersetzung, weil die Schuldfrage ungeklärt ist, kann sich der Vorfall sehr in die Länge ziehen. Eine Rechtsschutzversicherung ist in diesem Fall ganz wichtig. Unabhängig davon, ob sie schon vor dem Unfall bestand oder im Nachhinein abgeschlossen wird, sollte man auf diese Absicherung nicht verzichten, wenn sich juristische Streitigkeiten abzeichnen.

So wichtig ist Rechtsschutz nach dem Unfall

Schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit genügt, damit es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kommt. Geht es nur um einen kleinen Kratzer oder um eine zerbeulte Stoßstange beim Einparken, trägt man die Kosten vielleicht aus eigener Tasche. Auch die Schuldfrage ist dann noch einvernehmlich zu klären. Wenn aber an den Fahrzeugen ein Schaden in Höhe von mehreren 1.000 Euro entsteht, wenn Verletzte zu beklagen sind oder wenn sogar eine Person aufgrund der Unfallfolgen verstirbt, sieht die Sache anders aus. In diesem Fall stehen schnell enorme Kosten für die Reparatur des Kfz, für die Krankheits- und Behandlungskosten oder sogar für lebenslange Rentenzahlungen im Raum. Die Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung kommt für solche Schäden auf, sie stellt den Verursacher des Unfalls von der Schadensregulierung frei.

Rechtsschutzversicherung hilft bei Streitfragen

Anders sieht es aus, wenn die Schuldfrage zur Streitfrage zwischen den Beteiligten wird. Dann zieht sich der Vorfall mit der Regulierung leicht in die Länge. Selbst aus einem harmlosen Unfall mit Blechschaden kann dann eine lange Auseinandersetzung werden, die von den Beteiligten nur gerichtlich zu klären ist. Spätestens wenn einem der Unfallgegner das Schreiben des gegnerischen Anwalts vorlegt, ist eine Rechtsschutzversicherung dringend erforderlich. Droht nämlich ein Gerichtsprozess, sollten sich die Unfallgegner juristisch beraten und vertreten lassen, um die Folgen noch so überschaubar wie möglich zu halten. Eine Rechtsschutzversicherung ist nach einem Verkehrsunfall dann unverzichtbar. Besteht sie schon vor dem Unfall und ist die Wartezeit abgelaufen, kann man den Rechtsschutzversicherer problemlos bemühen. Anders sieht es aus, wenn noch keine Versicherung mit Rechtsschutz bestand. In diesem Fall hilft nur noch eine Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit. Sie kann auch nach dem Unfall noch abgeschlossen werden.

Bei der Suche nach einem guten Rechtsschutzversicherer helfen Ihnen gerne unsere Versicherungsmakler weiter. Rufen Sie uns gern unter 030 – 120 82 82 8 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@transparent-beraten.de.

So schützt ein Rechtsschutz ohne Wartezeit

Der große Vorteil der Rechtsschutzversicherung ohne Karenzzeit liegt darin, dass der Versicherungsvertrag noch abgeschlossen werden kann, wenn der Unfall bereits passiert ist. Der Versicherte muss also nicht Jahr für Jahr Beiträge für eine Versicherung bezahlen, die er nicht in Anspruch nimmt. Er schließt den Vertrag vielmehr erst dann ab, wenn sich ein Bedarf deutlich abzeichnet, weil ein Unfallgegner seine Schuld nicht einsieht oder weil die Schuldfrage nicht ohne juristische Unterstützung zu klären ist. Natürlich ist die Annahme berechtigt, dass es eher vorsichtige und gute Autofahrer sind, die auf eine Rechtsschutzversicherung verzichten, weil sie glauben, dass sie sie nicht benötigen. Gerade für diese Klientel ist der Rechtsschutz ohne Wartezeit gedacht. Ist also der Unfall passiert und zeichnet sich ab, dass es zum Streit mit dem Unfallgegner kommt, nimmt man am besten sofort Kontakt mit dem zukünftigen Versicherer auf.

Verkehrsrechtsschutz mit „Rückwärts-Schutz“

Im Augenblick bietet nur die ARAG eine Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit an. Sie ist einer der größten Rechtsschutzversicherer auf dem deutschen Markt und schneidet im unabhängigen Test regelmäßig mit guten Ergebnissen ab. Wird der Vertrag für den Verkehrsrechtsschutz heute abgeschlossen, greift er auch für Unfälle, die bereits drei Monate zurückliegen. Nach einem Unfall hat man also noch etwas Zeit, um die Versicherung mit Sofortschutz abzuschließen. Somit kann man nach dem Vorfall gut abwarten, ob der Unfallgegner einen Gerichtsprozess anstrengt oder ob man es selbst für notwendig erachtet, die Anwälte zu bemühen. Allerdings sollte man die Einschränkungen kennen, die mit diesem Sofortrechtsschutz verbunden sind.

Eine Versicherung mit Auflagen

Grundsätzlich mag eine Verkehrsrechtsschutzversicherung mit Sofortwirkung sinnvoll sein für vorsichtige Autofahrer, die in einen Unfall verwickelt wurden. Allerdings sollte man die Bedingungen kennen und verstanden haben, denn der Tarif der ARAG enthält einige Klauseln, die nicht selbstverständlich sind. Der Vertrag muss über drei Jahre abgeschlossen werden, es handelt sich also nicht um eine Versicherung mit minimaler Laufzeit von einem Jahr. Hinzu kommt, dass die Versicherungsprämie im Vergleich zu Tarifen mit Wartezeit sehr hoch ist. Versicherungsexperten gehen davon aus, dass der Beitrag rund das Dreifache einer üblichen Prämie ausmacht. Letztlich ist ein Vergleich der Varianten empfehlenswert, um zu sehen, welche Variante günstiger ist. Wenn aber ein langwieriger Gerichtsprozess aufgrund eines Unfalls mit Personenschaden und ungeklärter Schuldfrage droht, dürfte der Abschluss einer Versicherung mit Sofortrechtsschutz die vernünftigere Variante sein.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.08.2017 aktualisiert.
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