Rechtsschutzversicherung Test

Rechtsschutzversicherung für Selbständige

Bei Selbständigen muss man unterscheiden nach einer Rechtsschutzversicherung für den privaten und für den beruflichen Lebensbereich. Ähnlich wie bei Arbeitnehmer gilt auch für Selbständige, dass eine Rechtsschutzversicherung für das Privat-, Verkehrs- und Mietrecht durchaus zu empfehlen ist. Für ihre selbständige Tätigkeit hingegen benötigen sie unbedingt eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung. Vor allem die Absicherung im gewerblichen Bereich gehört in die Hände eines Fachmanns für Versicherungen.

Rechtsschutz muss bedarfsgerecht sein

 Rechtsschutzversicherung SelbststaendigeSelbständige sollten ihre Rechtsschutzversicherung für den privaten Bereich anhand ihrer Bedürfnisse auswählen. Die Unterschiede zwischen Angestellten und Selbständigen sind an dieser Stelle nicht wesentlich. Vor allem der Privatrechtsschutz ist wichtig. Hier sichert man sich gegen Streitigkeiten mit Nachbarn ab, doch auch familiäre oder sozialversicherungsrechtliche Auseinandersetzungen fallen darunter. Außerdem ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung erforderlich. Wer zur Miete wohnt, sollte auch über eine Mietrechtsschutzversicherung nachdenken.

Kompakter Versicherungsschutz spart Kosten

Viele Gesellschaften bieten für den Rechtsschutz im Privatleben günstige Kompakttarife an, die alle Bereiche abdecken. Dazu gehören Miet-, Verkehrs- und Privatrechtsschutz. Ein solcher Kompakttarif kann sinnvoll sein, wenn man mit einem einzigen Versicherungsvertrag alle wichtigen Rechtsschutzgebiete abdecken will. Für Selbständige spricht somit nichts dagegen, einen Kompakttarif zu wählen, um einen übersichtlichen Versicherungsschutz mit einem eigenen Ansprechpartner bei der Versicherung zu erhalten.

Eine Besonderheit für den Verkehrsrechtsschutz

Wer einen kompakten Tarif wählt, der den Verkehrsrechtsschutz einschließt, sieht sich beim Vertragsabschluss häufig mit einer interessanten Fragestellung konfrontiert. Der Versicherungsnehmer muss nämlich beantworten, wie häufig er sein Fahrzeug privat oder gewerblich nutzt. Eine geringfügig gewerbliche Nutzung wird von vielen Versicherungen im Rahmen des Privatrechtsschutzes akzeptiert. Wird ein Fahrzeug aber überwiegend oder gar ausschließlich gewerblich genutzt, schließen die meisten Versicherer dieses Rechtsgebiet aus einem Kompakttarif automatisch aus. In diesem Fall ist eine gewerbliche Versicherung für das Verkehrsrecht abzuschließen.

Keine Absicherung bei Arbeitsrechtsstreitigkeiten

Einen erheblichen Unterschied gibt es zwischen Angestellten und Selbständigen im arbeitsrechtlichen Bereich. So sollte man bei der Wahl eines Kompakttarifs in jedem Fall darauf achten, dass das Arbeitsrecht vom Versicherungsschutz ausgenommen ist. So sinnvoll diese Rechtsbereich für Arbeitnehmer ist, so überflüssig ist sie für Selbständige, denn sie brauchen sich für ihre berufliche Tätigkeit eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung.

Gewerblicher Versicherungsschutz ist branchenabhängig

Der berufliche Rechtsschutz für einen Selbständigen muss genau auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sein. Wer selbstständig tätig ist, muss sich vielleicht gegen vertragliche oder steuerliche Angelegenheiten zur Wehr setzen. Vielleicht kommt es zu Auseinandersetzungen mit einem Auftraggeber oder einem Lieferanten. Vielleicht geht es gar um Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Nutzung eines Kraftfahrzeugs. Immer aber sind die Branche und die Unternehmensgröße sowie der Betriebszweck ganz maßgebliche Kriterien für die Wahl des richtigen Rechtsschutzes.

Die Firmenrechtsschutzversicherung

Die Firmenrechtsschutzversicherung bietet umfassende Leistungen für Selbständige, Freiberufler (Rechtsschutz für Freiberufler) und Unternehmen.

Leistungsservice Firmenrechtsschutz

  • Vertrags- und Sachenrecht
  • Schadensersatz
  • Arbeitsrechtsschutz
  • Steuern
  • Ordnungswidrigkeiten
  • Sozialgerichtsrechtschutz

Genaue Tätigkeitsbeschreibung entscheidend

Bei der Firmenrechtsschutzversicherung gibt es eine wichtige Besonderheit zu beachten: Die Firmenrechtsschutz sichert nur die unternehmerische Tätigkeit ab, die im Versicherungsschein angegeben ist. Das heißt, der Versicherte muss seine berufliche Tätigkeit möglichst genau und detailliert beschreiben, damit die Versicherung im entscheidenen Moment auch leistet.
Haben Sie Fragen zum Firmenrechtsschutz und was es hier zu beachten gilt? Unsere unabhängigen Versicherungsmakler beraten Sie gern unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Mitarbeiterführung berührt das Arbeitsrecht

Ein Selbständiger, der Mitarbeiter beschäftigt, muss auf juristische Streitigkeiten mit seiner Belegschaft eingerichtet sein. Vielleicht kommt es zur Kündigung, vielleicht steht eine Abmahnung im Raum. In jedem Fall ist eine Rechtsschutzversicherung bei eventuellen Auseinandersetzungen mit dem Mitarbeiter sehr zu empfehlen. Steht erst einmal ein Gerichtsprozess ins Haus, sind die anfallenden Rechtsanwalts- und Gerichtskosten ohne gute Rechtsschutzversicherung aus eigener Tasche zu zahlen.

Kosten Sparen durch Anbietervergleich

Die Beiträge einer gewerblichen Rechtsschutzversicherung sind von mehreren Dingen abhängig. So spielen natürlich die Anzahl der Mitarbeiter und die allgemeine Betriebsgröße eine Rolle. Aber auch der Leistungsumfang nimmt Einfluss auf die Versicherungsprämie. Eine Möglichkeit den Versicherungsbeitrag zu reduzieren ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung. Die Höhe des Selbstbehalts beeinflusst nicht nur die Kosten, sondern häufig auch die Möglichkeit sich seinen Rechtsbeistand frei wählen zu können.

Für einen unabhängigen Vergleich nutzen Sie gern unseren Rechner oder wenden sich direkt an unsere Versicherungsexperten unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.