Rechtsschutzversicherung Test

Rechtsschutzversicherung für Studenten

Ob Studierende eine Rechtsschutzversicherung benötigen, ist immer in Abhängigkeit von den persönlichen Verhältnissen zu klären. Junge Studenten sind häufig noch bei den Eltern zu versichern. Hat man schon einen eigenen kleinen Haushalt oder sogar eine Familie, kann eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein. Damit die Versicherung nicht unnötig Geld kostet, muss der Bedarf sehr genau geprüft werden. Erst danach sollte ein Vertrag abgeschlossen werden.

Keine Versicherungspflicht für Rechtsschutzfragen

 Rechtsschutzversicherung-StudentenDer Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Diese fehlende Versicherungspflicht gibt dem Studierenden die Freiheit, auf eine Versicherung zu verzichten. Wer nämlich während des Studiums nur wenig Geld verdient, muss aus dem überschaubaren Budget eine Reihe von unverzichtbaren Ausgaben bestreiten. Eine Rechtsschutzversicherung gehört dann im Gegensatz zur Krankenversicherung und zur Haftpflichtversicherung, nicht zu den zwingend erforderlichen Absicherungen für Studenten. Deshalb können Studenten grundsätzlich häufig darauf verzichtet, wenn ihre Eltern eine Rechtsschutzversicherung besitzen.

Versicherungsschutz über die Eltern möglich

Wer in den ersten Jahren des Studiums noch zu Hause lebt und kein eigenes Einkommen erzielt, ist häufig über die Erziehungsberechtigten mitversichert. Dazu ist natürlich eine Voraussetzung, dass diese eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben. Diese Versicherung muss im Haushalt lebende Kinder während der Ausbildung mitversichern, wenn sie unter 25, unverheiratet sind und keine eigenen Einkünfte erzielen (Bafög ist hier außen vor). Ist das der Fall, ist eine eigene Versicherung nicht erforderlich. Der junge Student kann diese Ausgaben sparen und für andere wichtige Absicherungen aufwenden.

Ein eigener Hausstand schafft Bedürfnisse

Wer während des Studiums schon eine eigene kleine Wohnung hat, muss seinen Versicherungsbedarf dagegen sehr genau prüfen. Eine Hausratversicherung sollte auf jeden Fall abgeschlossen werden. Grundsätzlich kann auch eine Privatrechtsschutzversicherung Sinn machen. Wohnt man zur Miete, kommt ein Mietrechtsschutz hinzu. Um die Kosten niedrig zu halten, kann sich ein Vertrag mit Selbstbeteiligung anbieten. Die Versicherungsprämie bleibt in diesem Fall gering und dennoch ist bei Bedarf eine vernünftige Absicherung gewährleistet. Mehr Infos zur Rechtsschutzversicherung und zu aktuellen Tests gibt es hier. 

Verkehrsrechtsschutz für Autofahrer nötig

Studierende, die während des Studiums bereits ein eigenes Auto fahren, sollten über eine Versicherung für Verkehrsrecht nachdenken. Schnell kommt es aufgrund eines Unfalls zu Streitigkeiten mit der gegnerischen Partei. Um eigene oder sogar fremde Rechtsanwalts- und Gerichtskosten nicht selbst zahlen zu müssen, kann sich eine Verkehrsrechtsschutzversicherung anbieten. So kann der Studierende sein Recht kostengünstig geltend machen und sich notfalls gerichtlich zur Wehr setzen.

Volle Absicherung im berufsbegleitenden Studium

Nicht jeder Student besucht eine Präsenzuniversität. Immer häufiger entscheiden sich ältere Erwachsene berufsbegleitend zu studieren. In der Regel führt man dann einen eigenen Haushalt, man ist berufstätig und hat eine eigene Familie. In diesem Fall ist eine vollumfängliche Absicherung in Rechtsschutzfragen sehr zu empfehlen. Ein Privat-, Verkehrs-, Miet- und Arbeitsrechtsschutz deckt die wichtigsten Bereiche bei juristischen Streitigkeiten ab und ist für Studierende aller Altersgruppen im berufsbegleitenden Studium unverzichtbar.

Kompakttarife nicht immer sinnvoll

Studierende haben die Wahl zwischen einem kostengünstigen Kompakttarif für mehrere Versicherungsbereiche und der Absicherung für einzelne Rechtsschutzgebiete. Ein Kompakttarif deckt in der Regel das Privat-, Verkehrs-, Arbeits- und Mietrecht ab. Solche Tarife sind günstig und bieten einen vollumfänglichen Rechtsschutz. Wer aber nur das Privatrecht, das Verkehrsrecht oder das Mietrecht versichert wissen will, entscheidet sich für einen Tarif, der ausschließlich dieses Fachgebiet berücksichtigt. So lassen sich die Kosten wirkungsvoll reduzieren.

Rechtsschutz bei falscher Prüfungsbewertung?

Das ist tatsächlich möglich – weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Und wenn das Studentenleben vorbei ist?

Sobald der Student exmatrikuliert ist, entfällt auch der Anspruch auf die Rechtsschutzversicherung für Studenten. Bereits vor dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung für Studenten sollte bedacht werden, ob der Schutz auch nach dem Studium noch benötigt wird. Wenn der Rechtsschutz nicht mehr den Bedürfnissen entspricht, muss eine neue Versicherung abgeschlossen werden. Wenn eine neue Rechtsschutzversicherung abgeschlossen wird und vorher bereits ein Rechtsschutz bestanden hat, entfällt die dreimonatige Wartezeit. Der Versicherte kann somit von einem nahtlosen Versicherungsschutz profitieren.