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Rechtsschutzversicherung für Studenten

Ratgeber, Tipps und aktuelle Testergebnisse 2020 zur Rechts­schutz­ver­si­che­rung für Studenten
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ob Studierende eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung benötigen, ist immer abhängig von den persönlichen Verhältnissen.
  • Junge Studenten sind häufig bei ihren Eltern mitversichert.
  • Hat man schon einen eigenen Haushalt oder sogar eine Familie, kann ein Rechtsschutz sinnvoll sein.
  • Dieser hilft auch, wenn es ums Studium geht –  z.B. bei einer falscher Prüfungsbewertung sowie bei Strei­tig­kei­ten ums BAföG oder Stu­di­en­ge­büh­ren.
  • Damit die Versicherung nicht unnötig Geld kostet, muss der Bedarf sehr genau geprüft werden – wir helfen Ihnen gerne.

Brauchen Studenten einen Rechtsschutz?

Der Abschluss einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung ist gesetzlich nicht vor­ge­schrie­ben. Diese fehlende Versicherungspflicht gibt dem Studierenden die Freiheit, auf eine Versicherung zu verzichten. Wer nämlich während des Studiums nur wenig Geld verdient, muss aus dem überschaubaren Budget eine Reihe von unverzichtbaren Ausgaben bestreiten.

Absicherung über die Eltern vorhanden?

Trotzdem kann eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung sinnvoll sein. Denn auch während des Studiums kann es zu juristischen Auseinandersetzungen kommen. Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung übernimmt dann die Kosten für den Anwalt, den Prozess oder eine Mediation. Welche Gebiete abgesichert werden können, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln. Doch bevor Studenten eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung abschließen, sollten sie prüfen, ob sie nicht bereits schon abgesichert sind. Dies ist häufig der Fall, wenn ihre Eltern eine Rechtsschutzversicherung besitzen (siehe Box).

Ein eigener Hausstand schafft Bedürfnisse

Wer während des Studiums schon eine eigene kleine Wohnung hat, muss seinen Versicherungsbedarf dagegen sehr genau prüfen. Eine Hausratversicherung sollte auf jeden Fall abgeschlossen werden. Grundsätzlich kann auch eine Privat­rechts­schutz­ver­si­che­rung Sinn machen. Wohnt man zur Miete, kommt ein Mietrechtsschutz hinzu. Um die Kosten niedrig zu halten, kann sich ein Vertrag mit Selbstbeteiligung anbieten. Die Versicherungsprämie bleibt in diesem Fall gering und dennoch ist bei Bedarf eine vernünftige Absicherung gewährleistet.


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Verkehrsrechtsschutz für Autofahrer sinnvoll

Studierende, die während des Studiums bereits ein eigenes Auto fahren, sollten über eine Versicherung für Verkehrsrecht nachdenken. Schnell kommt es aufgrund eines Unfalls zu Streitigkeiten mit der gegnerischen Partei. Um eigene oder sogar fremde Rechtsanwalts- und Gerichtskosten nicht selbst zahlen zu müssen, kann sich eine Ver­kehrs­rechts­schutz­ver­si­che­rung anbieten. So kann der Studierende sein Recht kostengünstig geltend machen und sich notfalls gerichtlich zur Wehr setzen. Der Verkehrsrechtschutz greift auch, wenn man als Fußgänger oder Fahrradfahrer auf der Strasse unterwegs ist.


Arbeitsrechtschutz für Studenten mit Nebenjob

Viele junge Leute arbeiten neben dem Studium oder absolvieren ein Praktikum. Da ist es immer möglich, dass der Chef den Lohn nicht zahlen will, den Werkstudenten ungerechtfertigterweise kündigt oder ihm ein schlechtes Arbeitszeugnis schreibt. In solchen Fällen hilft der Arbeitsrechtschutz.

Volle Absicherung im berufsbegleitenden Studium

Der Arbeitsrechtschutz ist auch nützlich, wenn berufsbegleitend studiert. In der Regel ist man dann schon älter, führt  einen eigenen Haushalt und hat eine eigene Familie. In diesem Fall ist eine vollumfängliche Absicherung in Rechtsschutzfragen sehr zu empfehlen. Neben dem Beruf sollten auch die Bereiche Privat-, Verkehrs– und Mietrechtschutz zum Ver­si­che­rungs­um­fang gehören.

Rechtsschutz bei falscher Prüfungsbewertung

Das ist tatsächlich möglich. Wer als Student durch eine Prüfung fällt oder eine schlechte Note bekommt, kann sich rechtlich dagegen wehren und die Prüfung anfechten. Eine gute Rechts­schutz­ver­si­che­rung hilft dabei. Wichtig ist deshalb, dass die Versicherung gute Leistungen im Verwaltungsrecht bietet.

Für Studenten interessantes Fachgebiet: Verwaltungsrecht

In diesem Rahmen sollten auch Streitigkeiten bezüglich BAföG, Studiengebühren oder Stu­di­en­platz­ver­tei­lung abgedeckt sein. Denn es kann vorkommen, dass sich eine Universität bei ihrer Anzahl verfügbarer Studienplätze verrechnet.

Manchmal machen auch Behörden Fehler, zum Beispiel wenn sie eine studentische Tätigkeit fälschlicherweise als sozialversicherungspflichtig einstufen. Mit einer Versicherung mit guten Leistungen im Sozialrechtsschutz kann man sich gegen solche un­ge­recht­fer­tig­ten Sozialbeiträge wehren.

Experten-Tipp:

Rechtsschutz sollte auch im Ausland greifen

Viele Studenten machen während ihres Studiums einen Auslandaufenthalt. Wichtig ist es deshalb, beim Abschluss der Versicherung darauf zu achten, dass der Schutz auch an der gewünschten Destination besteht. Die meisten Tarife sind zwar auch im Ausland gültig, doch nicht selten nur für einen bestimmten Zeitraum. Häufig ist auch die Deckung geringer und unterscheidet sich von Land zu Land.

Was kostet der Rechtsschutz für Studenten?

Uns ist aktuell nicht bekannt, dass es spezielle Rechtsschutztarife für Studenten gibt. Möchten Sie die Kosten einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung ermitteln, können Sie gerne unseren Tarif-Vergleich nutzen. Generell sind die Prämien sehr unterschiedlich und hängen von folgenden Faktoren ab:

  • Rechtsschutz-Bausteine
  • Wahl des Tarifes und des Versicherungsunternehmens
  • Zahlungsweise
  • Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung

Rechenbeispiel: So viel kostet der Rechtsschutz für einen Studenten

Ein Werkstudent (25) hat eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung mit den Bausteinen, Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen. Der günstigste Single-Tarif kostet mit einer Selbstbeteiligung von 300 Euro und einer Deckungssumme von einer Million Euro 16.38 Euro pro Monat.

Video: Was kostet mich eine Rechtsschutzversicherung?

Kompakttarife nicht immer sinnvoll

Studierende haben die Wahl zwischen einem kostengünstigen Kompakttarif für mehrere Versicherungsbereiche und der Absicherung für wenige Rechts­schutz­ge­bie­te – z.B. die Kombination von Privat und Beruf.

Ein Kompakttarif deckt in der Regel das Privat-, Verkehrs-, Arbeits- und Mietrecht ab. Solche Tarife sind günstig und bieten einen vollumfänglichen Rechtsschutz. Wer aber weniger Rechtsgebiete versichert wissen will, entscheidet sich für einen Tarif, der ausschließlich die gewünschten Fachgebiete berücksichtigt. So lassen sich die Kosten wirkungsvoll reduzieren.


Und wenn das Stu­dent­en­le­ben vorbei ist?

Waren Sie bisher bei Ihren Eltern mitversichert, sind Sie nach dem Studium nicht mehr geschützt. Sie brauchen also eine eigene Rechts­­­schutz­­ver­­si­­che­­rung. Falls Sie schon während dem Studium eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung abgeschlossen haben, können Sie diese danach nahtlos weiterführen. Allenfalls müssen Sie Ihren Schutz anpassen – zum Beispiel mit dem Arbeitsrechtsschutz, wenn Sie den ersten Job antreten. Es besteht auch die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln.

Wenn eine neue Rechts­schutz­ver­si­che­rung abgeschlossen wird und vorher bereits ein ähnlicher Rechtsschutz bestanden hat, entfällt die dreimonatige Wartezeit. Der Versicherte kann somit von einem nahtlosen Versicherungsschutz profitieren.


Hinweise zum Vergleich und Testergebnisse

Ob Sie nun im Studium sind oder es gerade abgeschlossen haben: Interessieren Sie sich für eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung, gilt es, die Tarife und Anbieter sorgfältig miteinander zu vergleichen. Nutzen Sie dazu gerne unseren kostenlosen Tarifvergleich oder kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne, wenn es darum geht, den passenden Rechtsschutz zu finden – kostenlos und unverbindlich unter der Nummer 030 – 120 82 82 8 oder der E-Mail-Adresse kontakt@transparent-beraten.de.

Hilfreich beim Vergleich können auch aktuelle Testergebnisse sein. Wenn Sie auf den Button klicken, erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

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